János Jeney, unser Kartographieforscher, in der Sendung "Ferkó Dániel fragt" von Ps TV. Heute vor 103 Jahren hielt der Leiter der ungarischen Friedensdelegation, Albert Apponyi, im französischen Außenministerium seine berühmte Verteidigungsrede.


Der historische Film 1242 - Vor den Toren des Westens fängt die drei schicksalhaften Tage des Kampfes ein. Kornél Sipos erzählte dem Fernsehsender M5 "Libretto" über die internationale Koproduktion. Der Produzent sagte unter anderem, dass die Idee für den Film das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem mongolischen Botschafter Borbála Obrusánszky ist und dass die Produktion, die die historische Verbindung zwischen der mongolischen und der ungarischen Nation auf die Leinwand bringt, die weniger bekannten Hintergründe der mongolischen Invasion mit der Beteiligung von Weltstars darstellt.

Csaba Hidán, Senior Research Fellow am Forschungsinstitut für Hungarologie und Filmhistoriker, beleuchtete die Hintergründe der rücksichtslosen Vernichtung der aus Innerasien nach Westen expandierenden Stämme und erklärte, dass das Mongolenreich, das größte Staatsgebilde der Weltgeschichte, etwa zwanzig Jahre vor dem Ungarnfeldzug gegründet wurde. Der Film, der einen wichtigen Beitrag zur Geschichte Ungarns darstellt, zeigt die letzten Tage des Feldzugs, der für Béla IV., der als zweiter Gründer des Landes gilt, und für Batu Khan, der die Goldene Horde gründete, einen entscheidenden historischen Moment darstellte.

Csaba Hidán betonte, dass die Recherchen des Forschungsinstituts für Hungarologie in der Mongolei die Möglichkeit boten, die Artefakte aus der mongolischen Zeit zu besichtigen. Dabei wurden auch fachliche Neuerungen entdeckt, die die Produktion, die Ende des Jahres in die Kinos kommt, historisch authentisch und noch realistischer machen werden.

https://vimeo.com/789133671



Gábor Horváth-Lugossy, Tibor Török und István Gergely Varga sprechen in der Fókusz-Sendung im Kanal RTL Klub über die neuesten Forschungsergebnisse des Forschungsinstituts für Hungarologie



Ich habe gezittert. Der Schweiß floss in dünnen Rinnsalen von meiner Stirn. Er sickerte nach unten und brannte in meinen Augen. Unter dem nach vorne gezogenen Rand des Stahlhelmes sah ich die Panzer, die gepanzerten Fahrzeuge auf dem Platz. Sie waren hundert-zweihundert Meter entfernt, still, bedrohlich. Ein T 34-er stand an der Einmündung der Straßenkreuzung quer. Wie eine Schlange, die auf die magischen Töne der Flöte starrt – einem unbekannten Zwang nachgebend –, blickte ich bewegungslos in den Lauf der Kanone. Ich hatte das Gefühl, diese seelenlose, kalte Bestie suchte mich. Und dass es kein Entkommen gäbe. In diesem Delirium reifte ein irrsinniger Wunsch in mir: ich wartete auf den Tod, ich wollte ihn. Er solle kommen, jetzt sofort, denn alles wäre hoffnungslos. Ich wäre allein, hilflos, gelähmt zwischen uralten, widerhallenden Wänden. Ein nicht zu greifender, schrecklicher Mechanismus kam gegen mich, ein gigantischer Menschenfresser. Was will ich mit meiner lächerlich winzigen Waffe gegenüber der feuerspuckenden Flut der Maschinen ausrichten? Ich hätte laufen, flüchten können, aber ich war nicht in der Lage. Das schlaflose, wilde Pulsieren der letzten Tage, die Schwärmerei, das dämonische Wellenschlagen der Verzweiflung ließ nach. Ich wurde erneut Mensch, ein alltägliches, graues Wesen. Ich war müde und ich fürchtete mich.“ (Ákos Tumbász)


Woher stammen Árpád's Ungarn?